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Prävention - Früherkennung

Aktiv gegen Bluthochdruck

Aktiv gegen Bluthochdruck

Eine gesunde Lebensweise trägt dazu bei, den Blutdruck zu senken und Risiken für Herzerkrankungen zu reduzieren. Wichtig sind dabei u. a. der Nikotinverzicht, die Ernährungsumstellung, der Abbau von Stress und mehr Sport.


Bluthochdruck und Sport

  • Ausreichende Bewegung wirkt sich bei leichtem bis mittelschwerem Bluthochdruck günstig aus.
  • Leichte Sportübungen sind außerdem ein wirksames Mittel, um den Kreislauf und den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, Körperfett und Stress abzubauen, und sind nicht zuletzt auch Balsam für die Seele.
  • Besonders geeignet sind leichtes Joggen, schnelles Gehen, Schwimmen, Radfahren, Golf, Bergwandern und Skilanglauf. Kraftübungen, Heben und Tragen schwerer Lasten sowie Anstrengungen, die mit schwerem Pressen einhergehen, sollten allerdings vermieden werden, weil sie zu Blutdruckspitzen führen.
  • Bei Patienten mit einem unkontrollierten Bluthochdruck, zusätzlichen schweren Herzrhythmusstörungen oder bedeutsamen Störungen der Herzwanddurchblutung ist Vorsicht geboten. Sie dürfen nicht ohne vorherige Rücksprache mit ihrem Arzt sportlich aktiv werden.

Bluthochdruck und Ernährung

  • Übergewicht gilt als wichtigster Faktor, der bereits in jugendlichem Alter die Entwicklung von Bluthochdruck begünstigt.
  • Jeder 2. Hypertoniker ist stark übergewichtig und jeder 2. stark Übergewichtige hat Bluthochdruck. Deshalb steht eine Gewichtsreduktion ganz weit oben auf der Liste der Vorbeugemaßnahmen. Oft genügt schon eine moderate Gewichtsabnahme von etwa fünf Kilogramm, um erhöhte Blutdruckwerte sowie weitere Risikofaktoren wie Fettstoffwechselstörungen günstig zu beeinflussen.
  • Doch auch normalgewichtige Menschen mit Bluthochdruck sollten auf die Ernährung achten und dabei folgende Punkte berücksichtigen:
    • Kalorienzufuhr nach dem Energiebedarf richten, um Übergewicht zu vermeiden.
    • Auf vollwertige und ballaststoffreiche Kost achten.
    • Fettreduzierte und fettmodifizierte Ernährung: Nur 20 bis 30 Prozent der Gesamtkalorien in Form von Fettkalorien zuführen, davon zwei Drittel als Pflanzenfett/ -öl mit hohem Anteil von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
    • Kochsalzzufuhr beschränken und auf kaliumreiche Lebensmittel achten.
    • Alkoholkonsum einschränken: Männer dürfen höchstens 30 g Alkohol pro Tag konsumieren, Frauen nicht mehr als 20 g.
    • Nikotin ist ein schweres Gefäßgift. Deshalb ist das Rauchen unbedingt einzuschränken, am besten jedoch ganz aufzugeben.

Bluthochdruck und Stress

  • Stress treibt den Blutdruck in die Höhe. Entspannung ist daher für Patienten mit Bluthochdruck wichtig. Hilfreich können dabei Anti-Stress-Programme sein, wie sie von Krankenkassen und Volkshochschulen angeboten werden.
  • Wem die Zeit für organisierte Kurse fehlt, der kann ähnliche Programme auch auf CD/ DVD erhalten.
  • Wichtig ist in jedem Fall - zumindest am Anfang - mindestens einmal täglich etwa 15 bis 30 Minuten zu trainieren. Nur dann kann man auf akute Stress-Situationen ohne große Vorbereitungen mit Entspannung reagieren.

 

Eine wirksame Blutdrucksenkung verhindert vier von zehn Schlaganfällen mit Todesfolge. Neben der medikamentösen Behandlung sind eine Änderung des Lebensstils, eine Ernährungsumstellung und der Verzicht auf Nikotin und Alkohol gefordert.

 

Publikationsdatum:   31.10.10
Datum geändert:  13.04.11
 
 

Wir über uns

Dr. med. Ines Krone

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